Was wissen Sie über die sogenannte Jodprophylaxe?

Hat man Ihnen auch erzählt Sie hätten Jodmangel und Jod wäre gesund!?

Es ist schon erstaunlich, alle reden über Covid19, Impfschäden und die Auswirkungen auf die Gesellschaft. Dass die jahrzehntelange Jodzwangstherapie, euphemistisch Jodprophylaxe genannt, die halbe Bevölkerung krank gemacht hat, will und kann man offensichtlich nicht wahrnehmen. Die Fakten aber sind eindeutig. 
Helfen Sie mit, die Mauer des Schweigens zu durchbrechen!

report24.news

Hat bereits den dritten Artikel zum Thema Jodprophylaxe in Deutschland veröffentlicht. 

Die deutschen Staatsmedien aber schweigen weiter eisern, gemeinsam mit Politik, Krankenkassen, Ärzten, Verbänden, Industrie und den Verursachern dieses Wahnsinns. Transparenz zu den Auswirkungen der Zwangsjodierung ist nicht erwünscht.

Offener Brief an den Bundespräsidenten

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Sie haben Probleme mit Ihrer Schilddrüse und kennen die Ursachen nicht? Vielleicht ist die 
Deutsche Selbsthilfegruppe der Jodallergiker, Morbus Basedow- und Hyperthyreosekranken der richtige Ansprechpartner für Sie, oder die Plattform, auf der Sie sich einbringen und Erfahrungen austauschen möchten.

Der Arbeitskreis Jodmangel e.V. und der Schatten der Eugenik

„Jodmangel in Deutschland“ und „Gesundes Jod“: diese Statements des Arbeitskreises Jodmangel e.V. sind omnipräsent und schafften es sogar auf die Elektronikplattform CHIP und in das Handelsblatt. Die aus der Falkstraße 5 in Frankfurt am Main, dem Sitz der "dk LIFE SCIENCE COMMUNICATIONS", gesteuerten Multiplikatoren in Ministerien, Behörden, Ernährungsberatung und Foren verbreiten die gute Nachricht vom absolut notwendigen und gesunden Jodsalz, im offensichtlichen Widerspruch zur Tatsache, dass die zwei wesentlichen Versprechen des seit 1984 agierenden Arbeitskreises nicht eingelöst wurden. Die Anzahl der medikamentös behandelten Schilddrüsenerkrankungen hat sich in den vier Jahrzehnten der sogenannten Jodprophylaxe vervierfacht und das Bildungsniveau an deutschen Schulen und Bildungseinrichtungen ist gesunken. Die angeblichen Segnungen mit Gesundheit und Intelligenz sind nicht nur ausgeblieben, sie haben sich ins Gegenteil verkehrt. Unsere Gesellschaft wird immer kränker, radikaler und aggressiver, was nicht verwundert, wenn man auf die Nebenwirkungen von Halogenen wie Jod und Fluor schaut. Fatal ist im Besonderen, dass die Wirkung dieser jahrzehntelangen Pauschaljodierung der Bevölkerung die aus natürlicher Sicht bevorzugten Genotypen mit effizienter Jodverwertung wohl eher hemmt als fördert. Millionen von Menschen in Deutschland sind nun lebenslänglich tablettenabhängig, da ihre Schilddrüsen die Thyroxin-Produktion schlichtweg einstellen oder dramatisch reduzieren. 

Wie konnte es zu einer solchen Fehlentwicklung überhaupt kommen? Beispielhaft steht der Name von Prof. Peter Pfannenstiel. Der habilitierte Nuklearmediziner, Sohn des faschistischen SS-Eugenikers Wilhelm Pfannenstiel und Gründer der Schilddrüsen-Liga Deutschland e.V. ist eine zentrale Figur im Hinblick auf die undifferenzierte und generelle Jodierung. In seinem Buch „Nichts Gutes im Schilde – Krankheiten der Schilddrüse“ übernimmt er Sprache und Gedankengut seines Vaters, wenn er von „Familien, deren Stammbaum mit Kröpfen vollhängt“ schreibt, eine allgemeine kollektive Jodversorgung als staatliche Aufgabe definiert und von einer „Massenenttarnung“ von Schilddrüsenerkrankungen durch die Pauschaljodierung fabuliert. Letztere bricht mit allen Regeln ärztlicher Ethik und Menschlichkeit, welche das gezielte „Krankmachen“ von Patienten untersagen, wurde aber mit der massiven Jodierung von Tierfutter und dem verdeckten Einsatz von Jodsalz, motiviert und forciert durch den Arbeitskreis Jodmangel e.V., in die Tat umgesetzt. Auch das theoretische Fundament für dieses unmenschliche Vorgehen wurde von Peter Pfannenstiel gelegt. So stellte er vielfach die Behauptung auf, dass in Deutschland fast die Hälfte der Menschen eine vergrößerte Schilddrüse in sich tragen, und bezeichnete diese Menschen als „Kropfträger“, offenbar unter der Annahme, dass diese verdeckten Kröpfe zu beseitigen seien. Er bewegte sich damit in gefährlicher Nähe zu den Aussagen seines Vaters, welcher die Stammbäume der genetischen Blindheit ausrotten wollte und den genetisch Blinden empfahl, im Sinne der Volksgesundheit auf eine Fortpflanzung zu verzichten, bzw. staatliche Maßnahmen zu deren Verhinderung in Erwägung zog. 

Die Aussagen von Peter Pfannenstiel setzten Prämissen, welche vom Arbeitskreis auch noch nach Jahrzehnten in Form der generellen Jodmangel- und „Jod-ist-gesund“-Theorie weitergetragen werden. Dabei hatte Peter Pfannenstiel als Schilddrüsenfachmann selbst darauf hingewiesen, dass es erhebliche genetische Unterschiede in der Bevölkerung gibt und ein Teil der Bevölkerung eine effiziente Jodverwertung aufweist und damit gar keine weitere Jodzufuhr benötigt. Er unterscheidet in seinem Buch sehr klar zwischen einer kollektiven und individuellen Jodprophylaxe, verbreitete aber auch die Meinung, dass mit einer Pauschaljodierung der gesamten Bevölkerung kein Schaden angerichtet werden könne. Diesem Irrglauben hängt der Arbeitskreis Jodmangel e.V. noch 30 Jahre später an, ob als Missverständnis oder Leugnung der mittlerweile bekannten Tatsachen und eigenen Fehler oder Beides.

Schauen wir uns die Aussagen von Peter Pfannenstiel in seinem Buch noch einmal genauer an: „Die Jodmangelstruma treibt in den Hälsen der Menschen ihr Unwesen und stellt das Gesundheitswesen der gesamten Welt vor ein nicht gerade unwesentliches Problem. … In Deutschland machen rund 25 bis 30 Millionen Bürger, das sind wenigstens 30 Prozent der Bevölkerung, ihre Jodarmut mit Schilddrüsenwachstum wett.“ Diese Aussage ist reine Panikmache im Hinblick auf ein natürliches Phänomen und unterstellt, dass es eine ideale Größe der Schilddrüse gebe, vergleichbar mit einem Idealgewicht. Darauf weisen auch Dr. Max Otto Bruker und Ilse Gutjahr in ihrem Buch „Störungen der Schilddrüse“ von 1996 hin. Sie hatten von 1993 bis 1995 Personen befragt, welche das Gesundheitszentrum in Lahnstein aufsuchten, wobei nur 7 von 3701 einen betonten Hals aufwiesen, sich dadurch aber gesundheitlich nicht beeinträchtigt fühlten. „Der Dauergebrauch von jodiertem Salz wird uns langfristig ein Heer von Schilddrüsenerkrankungen bescheren“, warnte Dr. Max Otto Bruker zu einer Zeit, als der Arbeitskreis Jodmangel e.V. schon die nächste Stufe der Pauschaljodierung zündete, mit enormen Mengen Jod im Tierfutter. Auch das Robert-Koch-Institut hatte bei der Auswertung von Gesundheitsstudien der 80er Jahre gerade einmal 3 Prozent Probanden gefunden, welche medikamentös gegen Struma behandelt wurden. Selbst wenn man von einer gewissen Dunkelziffer ausgehen muss, waren die Aussagen des Arbeitskreises Jodmangel zum „endemischen Jodmangel in Deutschland“ oder „endemischen Struma“ eine Dramatisierung, welcher auch Peter Pfannenstiel folgte und welche nach wie vor das Argument für die undifferenzierte und generelle Jodierung der gesamten Bevölkerung liefert.

Doch es kommt noch „besser“. Auf Seite 152 heißt es: „Lange zäumten sie [die deutschen Politiker] das Pferd von hinten auf. … Mit einer solchen Maßnahme [einer kollektiven Jodprophylaxe] würde man die maskierten Überfunktionellen mit einem Schlag entlarven, wäre darauf gefaßt und könnte unverzüglich die Behandlung aufnehmen und Krisen vermeiden. … Mit einer Massenenttarnung in den Anfängen kollektiver Jodversorgung wäre das Problem ein für allemal gelöst. … “ Hier verbreitet Peter Pfannenstiel eine schönklingende optimistische These, welche für unendliches Leid steht. Seine Argumentation läuft auf nichts anderes hinaus als darauf, Menschen, vor allem mit Vorerkrankungen der Schilddrüse, in die Hyperthyreose zu treiben, eine zu Teilen spontane Überfunktion der Schilddrüse, auch thyreotoxische Krise genannt, welche zu Tod und schweren Erkrankungen führen kann und führt. Zudem, es sei seinem Hochmut als Schilddrüsenspezialist zugeschrieben, ging er davon aus, dass diese Hyperthyreosen schnell erkannt und behandelt werden könnten. Vorausgesetzt aber, dass der betroffene Patient es noch zum Arzt oder in die Notaufnahme schaffte, war es mehr als unsicher, dass die behandelnden Ärzte etwa spontan auftretende akute Kreislaufbeschwerden auch einer Überfunktion der Schilddrüse zuordneten. Peter Pfannenstiel selbst beklagte in seinem Buch, dass viele Ärzte außerstande seien, die Schilddrüsenprobleme zu erkennen. Auch eine sich allmählich entwickelnde Überfunktion musste also nicht sofort erkannt werden und konnte zu einer endlosen Odyssee durch das Gesundheitssystem führen, mit all dem Leid und den Kosten, welche damit verbunden sind. 

Und das eigentlich Dramatische ist: Es blieb nicht bei der Theorie, sondern der Arbeitskreis Jodmangel e.V. hat sie in die Praxis umgesetzt und beharrt noch heute auf dem Standpunkt, dass nie eine Gefahr für die Bevölkerung bestand. Wie viele Menschen ihr Leben und ihre Gesundheit lassen mussten, ist nicht bekannt. Aktuelle Zahlen, z.B. aus einer Kleinen Anfrage im Landtag Rheinland-Pfalz, bezeugen, dass über zwanzig Prozent der Bevölkerung mit Schilddrüsenmedikamenten behandelt werden, ca. drei Viertel von ihnen auf Grund von Unterfunktion und Schilddrüsenentzündungen – „Endemische Schilddrüsenunterfunktion“ –, die Pharmaindustrie freut sich! Selbst Menschen, welche den „Stammbäumen“ der „Kropfträger“, nach Peter Pfannenstiel, angehörten und tatsächlich zu dieser Zeit Kröpfe hatten, wurden mit lebenslangem Jod in die Unterfunktion getrieben und schlucken heute Thyroxin-Tabletten, wie der Autor dieses Artikels bei seinem Vortrag in der AKURA-Klinik Baden-Baden erfuhr. 

Und? Was sind Ihre Schlussfolgerungen, liebe Leser? Den Teufel mit dem Beelzebub ausgetrieben? Maßnahmen zum Wohle der Volksgesundheit? Eugenik? Gesundes Jod? Ich überlasse es Ihnen. 

Dagmar Braunschweig-Pauli M.A.

Rezension: Ernst Klee, Auschwitz. Die NS-Medizin und ihre Opfer. Frankfurt a. Main (S. fischer-Verlag) 1997, In: Zeitschrift für medizinische Ethik. 44. Jahrgang 1998, Heft 1, S. 78-80.

Das hier zu besprechende Buch gehört zu denen, die man nicht aus der Hand legt, bevor man sie betroffen und beschämt, beklommen und mit wachsendem Zorn zuende gelesen hat. Betroffen und beschämt, weil, auch wer sich für gut informiert hielt, hier so viel erfährt, von dem er noch nichts gewußt hat; mit wachsendem Zorn, weil er liest, wie viele der hier Entlarvten nach dem Krieg bis in die jüngste Vergangenheit hinein wieder zu höchsten Ehren gekommen sind; und beklommen, weil man anhand der Lektüre begreift – und das ist die eigentliche Botschaft dieses Buches - , daß die Welt nicht so ist, daß uns die Gefahren, die dieses Buch beschwört, nicht heute noch jeden Tag wieder einholen könnten. Auschwitz liefert das  Titelstich-wort, wird aber nicht isoliert, sondern als Inbegriff all jeder Orte behandelt, an denen im Namen der uneingeschränkten Forschung Menschen gefoltert und zu Tode gebracht wurden. Denn der Hauptgrundsatz der NS-Medizin und ihr eigentliches geistiges Grundübel war, so Klee: „Forscher dürfen alles.“ Die medizinische Forschung sämtlicher Wissenschaftsbereiche (Universität, Forschungsinstitute, Pharmaindustrie) ergriff die weltweit einmalige Chance, „statt Meerschweinchen, Laborratten und Versuchskaninchen … Menschen massenhaft zu Versuchszwecken zu benutzen.“ „Ihr Verbrauch für die Forschung wird als nützlich für die Gesundheit kommender Generationen gerechtfertigt.“ Das Personenregister des Buches liest sich wie ein „Who is who“ der deutschen Medizin-Elite, bestürzenderweise auch der noch gegenwärtigen, denn viele der „jungen Gelehrten, die mit fast fanatischem Eifer gänzlich uneigennützig ihrem Forschertrieb folgten,“ begannen ihre Karriere erst nach 1945: z.B. Hans Sachs (SS-Hauptsturmführer und leitender Pathologe beim Reichsarzt SS) als Prof. für Gerichtsmedizin an der Universität Münster; Egon Freiherr von Eickstedt (Autor von „Rassenkunde und Rassengeschichte der Menschheit“) als Ordinarius für Anthropologie in Mainz. Hans
Nachtsheim (Unterdruck-Versuche mit Kindern) wird 1955 das große Bundesverdienstkreuz verliehen, 1958 wird er Mitglied des Bundesgesundheitsrates; Hygieniker Hermann Eyer wird Ordinarius für Hygiene in Bonn und später in München sowie Direktor des angesehenen Max v. Pettenkofer-Institutes und Vorsitzender der Deutschen Gesellschaft für Hygiene und Mikrobiologie. Die an Menschen gewonnenen Forschungs-ergebnisse werden ab 1945 in Standardwerken der Allgemein-heit bzw. dem medizinischen Nachwuchs zugänglich gemacht. Georg Schaltenbrand (ab 1953 Vorsitzender des Ärztlichen Beirates der Deutschen Multiple Sklerose-Gesellschaft), der Patienten mit Multipler Sklerose infizierte, indem er ihnen Rückenmarksflüssigkeit von MS.kranken Affen einimpfte, verfaßt 1951 sein Standardwerk „Neurologie. Die Nervenkrankheiten.“ Rassehygieniker Otmar Freiherr von Verschuer schreibt die „Genetik des Menschen“ (1954). Lothar Löffler, ehemals Rassenbiologe, später Mitglied der Deutschen Atomkommission, verfaßt den Artikel „Euthanasie“ ausgerechnet für die theologische Enzyklopädie „Die Religion in Geschichte und Gegenwart“ (RGG). Heinrich Berning, der die Hungerwassersucht an russischen Kriegsgefangenen erforschte, veröffentlicht 1949 sein Standardwerk „Die Dystrophie“. Kurt Gutzeit, unter dessen Leitung die Übertragungsversuche von Hepatitis von Mensch zu Mensch erfolgreich durchgeführt wurden, gibt zusammen mit Heinrich Teitge (SS-Arzt) 1954 das Lehrbuch „die Gastroskopie“ heraus. Die Menschenversuche und die aus ihnen gewonnenen Ergebnisse waren in fachärztlichen Kreisen durchaus bekannt. Auf insgesamt fünf Arbeitstagungen (bis Anfang 1945) der „Beratenden Ärzte“ des Heeres-Sanitätsinspekteurs wurde offen darüber referiert und diskutiert. Anwesend waren Chirurgen, Dermatologen, Hygieniker, Internisten, Psychiater, Pathologen, Pharmakologen, HNO-Ärzte, Ophthalmologen, Röntgenologen, Lungenspezialisten. „Die Mediziner erfahren, daß Versuchspersonen zu Tode gebracht wurden. Keiner protestiert laut, keiner tritt aus Protest aus seinem Amt zurück“. „Von den Koryphäen des Ärztestandes“ wird „jegliche ärztliche Ethik verraten. Das erklärt, warum nach 1945 keinerlei Interesse besteht, Medizinverbrechen von bis dahin unbekanntem Ausmaß aufzuklären.“ Die Nobelpreisträger für Chemie Richard Kuhn und Adolf Butenandt, unter dessen Direktorat Unterdruck-Versuche mit Kindern gemacht wurden, werden Ehrensenator bzw. Ehrenpräsident der Max-Planck-Gesellschaft. Aber es gibt auch internationale Karrieren von NS-Medizinern. Den Luftfahrtmediziner Hubertus Strughold, der an Höhentod-Versuchen beteiligt war, verschlägt es in die USA, wo er zum „Vater der Weltraummedizin“ avanciert. „Versuchskaninchen“ sind Juden und Widerstandskämpfer, Kriegsgefangene, politische Häftlinge, Zigeuner und Zwillinge, Männer, Frauen, Kinder, lebende Embryonen. Erforscht werden Impfstoffe gegen Malaria, Tbc, Hepatitis, Fleckfieber, wobei die Versuchsopfer vorher mit den entsprechenden Krankheitserregern „geimpft“ wurden. Oft betrug die Todesrate 100%. Die Prophylaxe, das Lieblingskind der braunen Mediziner, tobte sich als Malariaprophylaxe, Gasprophylaxe, Thyphus- und Fleckfieberprophylaxe und Erbgesundheitsprophylaxe aus. Gerhard Wagner, der erste deutsche Reichsärzteführer 1933: „Unser Ideal … ist der deutsche Volksarzt … der aus seinen rassehygienischen Kenntnissen heraus über dem einzelnen Menschen niemals das Volksganze vergessen wird. Diesem Arzt ist das Vorbeugen wichtiger als das Heilen.“ Wer überlebte, wurde vergast, „abgespritzt“ (durch Phenolspritze ins Herz) oder erschossen. Erforscht wurden Höhentod (Erstickung in der Unterdruckkammer) und Kältetod (Herztod im Eiswasser), Tod durch Giftgase oder Mangelernährung. In Massen wird verstümmelt und gebrannt, sterilisiert, viviseziert und getötet – eine „Orgie verbrauchender Forschung.“ Wer nicht infolge der Versuche stirbt und danach auch nicht ermordet wird, bleibt lebenslang geschädigt oder wird wahnsinnig. „Die Leiden der Opfer dieser Versuche übersteigen das Vorstellungsvermögen,“ stellt Jahrzehnte später das Münchner Landgericht fest.
Trotzdem: Nur wenige werden zur Rechenschaft gezogen. Nur wenige bekennen sich schuldig, indem sie sich selber richten. Die meisten bereuten und bereuen nichts. Eduard Wirths, KZ-Arzt in Dachau und für seine Krebsversuche berüchtigt, schreibt im Mai 1945 aus der britischen Haft an seine Frau: „Ach, es ist eine so unsagbare schwere Zeit … zumal wir uns mit dem besten Gewissen vor unserem Herrgott und vor den Menschen verantworten können … Was nur habe ich verbrochen? Ich weiß 
es wirklich nicht.“
Finanziert wurden die Menschenversuche damals u.a. von verschiedenen Pharmakonzernen und in besonderem Maße von der Deutschen Forschungsgemeinschaft, deren NS-Vergangen-heit Klee ein ganzes Kapitel widmet. Er resümiert: „Auschwitz war die Hölle für die Häftlinge und der Himmel für die Forschung, die sich hemmungslos des „Menschenmaterials“ bediente.“

Dagmar Braunschweig-Pauli M.A., Trier

 

Die Gesellschaft der „Mediziner und Wissenschaftler für Gesundheit, Freiheit und Demokratie, e.V.“ (MWGFD) empfiehlt - 40 Jahre Jodprophylaxe in Deutschland - Kampagne für Transparenz und Antworten

Sehr geehrte Damen und Herren,
anbei die Links zur Veröffentlichung des Artikels auf der Webseite des MWGFD unter der Rubrik "Medizinische Informationen".
https://www.mwgfd.org/category/medzinische-informationen/
https://www.mwgfd.org/2023/11/40-jahre-jodsalzprohylaxe-soll-es-einfach-so-weitergehen/ 
 
Ich freue mich besonders, dass die Mediziner und Wissenschaftler meine Ausführungen als wissenschaftsbasiert anerkennen. 
 
Mit freundlichen Grüßen 

Dr. Timo Böhme 

MWGFD empfiehlt den Artikel „40 Jahre Jodsalzprophylaxe – soll es einfach so weitergehen?“, verfasst von dem Agraringenieur Dr. Timo Böhme.

Dr. Böhme, Autor des Buches „Chronik und Kritik zur Jodprophylaxe“ und der Initiative „40 Jahre Jodprophylaxe – Kampagne für Transparenz und Antworten“, sowie Initiator der Petition 40 Jahre Jodprophylaxe in Deutschland – Kampagne für Transparenz und Antworten, problematisiert in dem nachfolgend angehängten Artikel wissenschaftsbasiert die jahrzehntelang in Deutschland durchgeführte Zwangsjodierung der Bevölkerung und zeigt auf, dass, entgegen des gegebenen Versprechens, die Schilddrüsen der Bürger durch die Jodprophylaxe gesund zu machen oder gesund zu erhalten, diese Maßnahme „nicht nur ihr Versprechen nicht eingelöst“ hat, sondern ihre Zeitdauer „eine positive Korrelation mit einer steigenden Anzahl von medikamentös behandelten Schilddrüsenerkrankungen“ aufweist. Er fordert aufgrund dieses erschreckenden Befunds, die verdeckte Zwangsjodierung der Bevölkerung auf jeden Fall einzustellen, und kommt zu dem Schluss, dass, solange nicht bekannt sei, „ob die Jodprophylaxe mehr Schaden als Nutzen angerichtet“ habe, „der Einsatz von Jodsalz nur noch auf freiwilliger Basis erfolgen und die Futtermitteljodierung eingestellt bzw. auf ein für die Tierernährung absolut notwendiges Minimum reduziert werden“ sollte.

Die Jodprophylaxe war und ist in ihrer bestehenden Form grundgesetzwidrig und ein Verstoß gegen das Grundrecht auf Leben und körperliche Unversehrtheit! 

 Artikel 2 Absatz 2 des Grundgesetzes definiert einen Gesetzesvorbehalt. Die Jodprophylaxe in ihrer Gesamtheit aus Jodsalzprophylaxe und Futtermitteljodierung wurde in Deutschland aber nie direkt durch ein Gesetz geregelt. Der Wissenschaftliche Dienst des Landtages Rheinland-Pfalz benennt in seinem Gutachten rechtliche Regelungen, welche in Verbindung mit oder als Voraussetzung zur Jodprophylaxe gesehen werden können. Es handelt sich bei den relevanten Gesetzen und Verordnungen aber entweder um Verordnungsermächtigungen allgemeiner Art für die Exekutive oder um die Festlegung von Rahmenbedingungen für einen vorgeblich freiwilligen Jodeinsatz, welcher sich für den Bürger zum größten Teil als Zwang darstellt. Fraglich bleibt daher, ob die seitens des Wissenschaftlichen Dienstes genannten rechtlichen Regelungen dem Bundesverfassungsgericht als ausreichend im Sinne des Gesetzesvorbehaltes aus Artikel 2 Absatz 2 Grundgesetz gelten würden. 

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