report24.news

Hat bereits den zweiten Artikel zum Thema Jodprophylaxe in Deutschland veröffentlicht. 

Die deutschen Staatsmedien aber schweigen weiter eisern ! - Transparenz für die Bevölkerung ist nicht erwünscht ! - 
Die Mauer des Schweigens.

Offener Brief an den Bundesgesundheitsminister, Bundesernährungsminister, Bundestag, Abgeordnete der Landtage, Arbeitskreis Jodmangel und die Deutsche Gesellschaft für Ernährung 

40 Jahre Jodprophylaxe in Deutschland

 

Schauen Sie nicht weg,

sehr geehrte Volksvertretende! 
Denn Sie sind persönlich betroffen: als Bürger und als Verantwortliche;

als diejenigen, welche gezwungen werden und ggf. zwingen lassen.
 
Gönnen Sie sich bitte einige Minuten für einen kurzen Blick auf unseren offenen Brief. Vielleicht wird er auch Ihr Denken, sogar Ihr Leben, verändern.
 
 Hochachtungsvoll
 
 Dr. Timo Böhme
 
 Neunkircher Straße 7, 67063 Ludwigshafen am Rhein
 Tel.: 01575 9092275
 www.jodprophylaxe.de

Offener Brief - 40 Jahre Jodprophylaxe in Deutschland

 Ludwigshafen am Rhein, den 1. Mai 2024
 
 Gerichtet an:
 
 Die Fraktionen der im Bundestag vertretenen Parteien
 Platz der Republik 1
 10557 Berlin
 
 Alle Volksvertreter in Deutschland
 
 Den Bundesgesundheitsminister
 Prof. Dr. med. Karl Lauterbach
 Bundesministerium für Gesundheit
 11055 Berlin
 
 Den Bundesminister für Ernährung und Landwirtschaft
 Cem Özdemir
 Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft
 11055 Berlin
 
 Die Mitglieder des Arbeitskreises Jodmangel e.V.
 namentlich den 1. Vorsitzenden Prof. Dr. med. Roland Gärtner
 Falkstraße 5
 60487 Frankfurt am Main
 
 Die Mitglieder der Deutschen Gesellschaft für Ernährung e.V.
 Namentlich den Präsidenten Prof. Dr. med. Matthias Pirlich
 Godesberger Allee 136
 53175 Bonn
 
 „Es gibt viele Möglichkeiten, der Wahrheit den Rücken zu kehren […] Ich für meinen Teil glaube eher, dass alles möglich wird in einer Gesellschaft, deren Handlungen nicht mehr von der öffentlichen Meinung kontrolliert sind.“
Zitat aus Nachbemerkung zum Buch „Der Tod ist mein Beruf“ von Robert Merle

 

Sehr geehrte Damen und Herren, 


 Seit 40 Jahren wird in Deutschland jodiertes Salz eingesetzt. Die EU ermöglichte mit der Richtlinie 70/524/EWG des Rates zudem den Einsatz von jodierten Futtermittelzusätzen in der Größenordnung eines möglichen Jodtransfers von bis zu 10 mg Jod pro Liter Milch. Die sogenannte Jodprophylaxe in Deutschland besteht damit aus 5 Komponenten:
 
 

1.) Eine nicht gekennzeichnete und nicht quantifizierte, faktische Zwangsjodierung sämtlicher Konsumenten von Lebensmitteln tierischen Ursprungs.                                         
2.) Ein nicht gekennzeichneter Einsatz von jodiertem Salz beim Absatz loser Ware wie z.B. Backwaren und Wurstwaren. 

3.) Ein nicht gekennzeichneter Einsatz von jodiertem Salz im Gaststättengewerbe und in der Gemeinschaftsverpflegung. 
4.) Ein nur zum Teil gekennzeichneter Einsatz von jodiertem Salz bei der Herstellung verpackter Lebensmittel für den Einzelhandel. 
5.) Ein aus Sicht des Verbrauchers freiwilliger Einsatz von jodiertem Speisesalz im Haushalt.
 
 
 Sehr geehrte Damen und Herren Abgeordnete des Deutschen Bundestages,
 
 Es ist einer freien Gesellschaft und selbstbestimmten Bürgern nicht würdig, einer faktischen Zwangsmaßnahme im Bereich von Ernährung und Gesundheit unterworfen zu werden, welche nicht nachvollziehbar und zum Teil kaum bekannt ist. Die Unterzeichner fordern Sie daher auf, nach 40 Jahren Jodsalzeinsatz in Deutschland und einer Zulassung der Futtermitteljodierung in der EU seit 1970, endlich Transparenz zu Methoden, dem Umfang und den Auswirkungen der Jodprophylaxe zu schaffen. Befragen Sie den Bundesgesundheitsminister und den Bundesminister für Ernährung und Landwirtschaft und fordern Sie eine öffentliche Stellungnahme der involvierten Oberbehörden Robert Koch-Institut, Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit, Bundesamt für Risikobewertung und Max Rubner-Institut. Geben Sie sich nicht, wie in der Vergangenheit geschehen, mit oberflächlichen Aussagen zum Einsatz von jodiertem Speisesalz zufrieden. Die Jodprophylaxe umfasst zusätzlich den Einsatz von jodiertem Nitritpökelsalz und vor allem den Einsatz jodhaltiger Futtermittelzusätze. Hinterfragen Sie vor allem auch die Mengen an Jod, welche im Verlauf und der Geschichte der Jodprophylaxe wirklich zur Futtermitteljodierung eingesetzt worden sind und zumindest zulassungsseitig beträchtlich waren. Befragen Sie den Bundesgesundheitsminister zur Anzahl und zahlenmäßigen Entwicklung von Schilddrüsenerkrankungen in Deutschland vor und seit Beginn der Jodprophylaxe und legen sie vor allem Augenmerk auf Autoimmunerkrankungen der Schilddrüse, da diese durch den Jodeinsatz bedingt sein könnten. Schaffen Sie im Rahmen einer öffentlichen Debatte im Bundestag vor allem auch Transparenz zu den möglichen unerwünschten Nebenwirkungen der Jodprophylaxe.
 
 
 Sehr geehrter Herr Bundesgesundheitsminister Prof. Dr. med. Karl Lauterbach,
 
 Die Jodprophylaxe ist ein ca. 100 Jahre andauerndes, von Seiten der WHO forciertes und mittlerweile weltumspannendes Gesundheitsprojekt. Nach Zeitdauer und Anzahl der involvierten Länder und deren Einwohner dürfte es eines der größten, wenn nicht sogar das größte Gesundheitsprojekt der Welt sein. Im Gegensatz dazu ist das Wissen um Methoden und Auswirkungen der Jodprophylaxe erstaunlich gering, nicht nur in der Bevölkerung, sondern auch in Politik, Behörden und Wissenschaft. Auch die zum Teil sehr unterschiedlichen Herangehensweisen, selbst innerhalb der Länder der EU, sind intransparent und schwer recherchierbar. Die Unterzeichner bitten Sie daher, im Rahmen der Gespräche mit den Gesundheits- und Ernährungsministern der EU, sowie der Europäischen Kommission, auf den Aufbau eines EU-Internet-Portals zu drängen, welches die unterschiedlichen Herangehensweisen der Mitgliedsstaaten sowie Geschichte und Rechtslage zur Jodprophylaxe in der EU transparent und wissenschaftliche Ergebnisse sowie Statistiken, u.a. zu Schilddrüsenerkrankungen, recherchierbar macht. Eine Erweiterung des EUthyroid-Projektes wäre dazu möglicherweise geeignet. Wir fordern Sie zudem auf, die Nationale Akademie der Wissenschaften Leopoldina mit einer entsprechenden Recherche und Meta-Analysen zu den Ergebnissen der Jodprophylaxe weltweit zu beauftragen und diese zu finanzieren.
 
 
 Sehr geehrter Herr Bundesminister für Ernährung und Landwirtschaft Cem Özdemir,
 
 Die Jodprophylaxe fällt in die Zuständigkeit Ihres Ressorts und wird von den Bundesländern überwacht, wenngleich nur wenige Aktivitäten in dieser Hinsicht bekannt sind. Die Unterzeichner fordern Sie auf, gemeinsam mit den zuständigen Vertretern der Bundesländer und den Oberbehörden Ihres Hauses eine Bund-Länder-Arbeitsgruppe zur Aufarbeitung und Überwachung der Jodprophylaxe zu bilden und deren Ergebnisse öffentlich zu machen. Wir fordern Sie weiterhin auf, jodiertes Salz endlich verpflichtend der Liste der Allergene und Zusatzstoffe hinzuzufügen, welche im Gaststättengewerbe zur Verfügung gestellt werden muss.
 
 
 An die Mitglieder des Arbeitskreises Jodmangel e.V. und der Deutschen Gesellschaft für Ernährung e.V.,
 
 Sie haben mittels institutioneller Macht und Ihrer Netzwerke in Politik, Wirtschaft und Wissenschaft sowie unter Einflussnahme mächtiger nationaler und internationaler Lobby-Organisationen, wie der WHO, der WIA (World Iodine Association) u.a., die Jodprophylaxe in Deutschland installiert und durchgesetzt. Die Unterzeichner fordern Sie hiermit auf, öffentlich Rechenschaft abzulegen über Ihr Wirken und das Wirken Ihrer Vorgänger in den nationalen und internationalen Institutionen. Legen Sie die Dokumente offen, mit denen Sie Einfluss auf die nationale, europäische und internationale Politik genommen haben. Z.B. interessiert es uns, warum bei der Entscheidung des Bundesrates zur Zweiten Verordnung zur Änderung der Vorschriften über jodiertes Speisesalz (Drucksache 554-93) und der entsprechenden Ausschussempfehlung (Drucksache 554-1-93) die Futtermitteljodierung keine Erwähnung fand, obwohl diese zum gegebenen Zeitpunkt weit mehr Jod beigetragen haben dürfte als der Jodsalzeinsatz selbst? Warum wurde die Futtermitteljodierung in den letzten 40 Jahren nur selten am Rande erwähnt und nicht quantifiziert? Welche wissenschaftlichen Ergebnisse und Erwägungen haben das entsprechende EFSA-Panel (der europäischen Behörde für Nahrungsmittelsicherheit) dazu bewogen, die Futtermitteljodierung von 40 mg Jod pro kg Tierfutter nach Richtlinie 70/524/EWG auf 2-3 mg zu senken (Empfehlung). Welche Jodmengen wurden durch Desinfektionsmittel und verwertete Abfälle in die Tierernährung eingetragen? Haben Sie sich mit den Stellungnahmen der Lebensmittelsicherheitsbehörden anderer Mitgliedsländer beschäftigt, u.a. der Stellungnahme der französischen AFFSA vom Jahr 2005 (Évaluation de l’impact nutritionnel de l’introduction de composés iodés dans les produits agroalimentaires)? Welche Schlussfolgerungen haben Sie gegebenenfalls aus den Hinweisen zur Gefahr einer Überjodierung und der Einschränkung des Jodsalzeinsatzes in Frankreich gezogen? Wir möchten zudem wissen, warum zum wohl größten deutschen Gesundheitsprojekt, der Jodprophylaxe, kein valides Monitoring installiert wurde? Warum gibt es z.B. keine bundesweite Statistik zu Schilddrüsenerkrankungen, aus der man Erfolg und Nebenwirkungen der Jodprophylaxe ableiten könnte? Warum fehlt es an epidemiologischen Studien und Meta-Analysen, die den Jodeinsatz und seine Auswirkungen auf europäischer Ebene vergleichen? 
 
 Hochachtungsvoll
 
 Unterzeichner:
 
 Dr. Timo Böhme, Neunkircher Straße 7, 67063 Ludwigshafen am Rhein, Autor des Buches „Chronik und Kritik zur Jodprophylaxe“
 
 Deutsche Selbsthilfegruppe der Jodallergiker, Morbus Basedow- und Hyperthyreosekranken, vertreten durch die Sprecherin Dagmar Braunschweig-Pauli M.A., Trier, Autorin u.a. des Buches „Jod-Krank: Der Jahrhundertirrtum“
 (die SHG verfügt über mehr als 5000 Originalunterschriften gegen die Zwangsjodierung von Lebensmitteln, welche im Zeitraum der Jodprophylaxe gesammelt wurden)
 
 Dr. Gerd Reuther, Saalfeld
 
 Cornelia Breuer, Worms
 
 Erika Raffelt, Bad Nauheim
 
 Gabriele Näther, Potsdam
 
 Horst Lorig, Trier
 
 Klaus-Peter Bungert, Trier
 
 Regina Brünnemann, Hürth
 
 Sigrid Ertl, Trier
 
 Uwe Junge, Kobern-Gondorf 

 

Sie wundern sich? Ostergrüße? So spät?

Nun, ich wollte Ihnen den Appetit nicht verderben. 

Als guter Christ hatten Sie am Karfreitag Fisch auf dem Teller. Sollte dieser mit Aquafarming erzeugt worden sein, so sind hohe Jodgehalte sicher. Bis zu 20 mg Jod pro kg Fischfutter sind immer noch zugelassen. Am Ostersonntag folgten dann die Ostereier. Dabei ist es ziemlich egal, ob diese gekocht und bunt bemalt oder in Schokoladenform auf den Tisch kamen, sie sind innen so golden wie außen. Eier, Schokolade und Milchprodukte enthalten Dank Futtermitteljodierung große Mengen Jod. Ein Liter Milch liefert Ihnen dabei das 10 bis 100-Fache des natürlichen Gehaltes. Mit mindestens 100 µg Jod ist zu rechnen, in der Regel ist es weit mehr.

Sollte Ihre Zirbeldrüse daher in der Nacht zum Ostermontag Samba getanzt und Sie vom Schlafen abgehalten haben, so liegt dies wahrscheinlich nicht am Rotwein, obwohl dieser wie jedes natürliche Lebensmittel auch Jod enthält. In der Summe aus Futtermitteljodierung, Jodsalz und natürlicher Jodzufuhr dürfte Ihr Körper einfach eine Jodparty gefeiert haben.

Jodierte Ostergrüße aus der Pfalz!

Mit freundlichen Grüßen

Dr. Timo Böhme

 Die WHO, Eugenik und der grausame Weg zum idealen Menschsein

Ludwigshafen, den 23. Februar 2024

Glaube und Realität spinnen vielschichtige Antagonismen, geboren aus Hochmut, Ignoranz und Unwissenheit. Ein offensichtlicher Auswurf solcher Beschränktheit ist der mediale Kampf gegen den Begriff Rasse. Oftmals unterlaufen die wahnhaften Simplifizierungen aber auch unsere partikulare Wahrnehmung, vor allem wenn sie als Menschheitsideale daherkommen. Ein Beispiel dafür ist die WHO-Definition des Begriffes Gesundheit: „einen Zustand des vollständigen körperlichen, geistigen und sozialen Wohlergehens“, was keineswegs nur das Fehlen von Krankheit und Gebrechen bedeutet. Vielmehr wird der Besitz eines idealisierten Gesundheits- und Lebenszustandes zum Grundrecht jedes menschlichen Wesens erklärt, ohne Unterschiede der genetischen Konstitution, der Rasse, der Religion, der politischen Anschauung und der wirtschaftlichen oder sozialen Stellung anzuerkennen. Mit der evolutionären Realität unseres Seins, als genetische Zufallsobjekte unbestimmten Schicksals, hat das wenig zu tun und es stellt sich die Frage, ob und wie ein solches Ziel überhaupt erreicht werden kann? Die WHO betreibt dabei eine idealisierende Gleichmacherei mit kolossalen Kollateralschäden. Beispielhaft steht der Kampf gegen den angeblichen Jodmangel, begründet mit Kropf-Studien aus der Mitte des 20. Jahrhunderts, welcher ca. 5% der Weltbevölkerung zu Krankheitsfällen erklärte. Ob Struma (Kropf) letztgültig immer Ausdruck einer Erkrankung respektive eines Mangels ist, müsste zudem erst einmal ausführlich überprüft werden. Doch die angeblich 200 Mio. Kranken galten als Vorwand für den Start einer weltweiten Jodsalztherapie, euphemistisch Prophylaxe genannt, welche die restlichen symptomfreien 95% der Weltbevölkerung gleich mit therapierte, über Jahrzehnte hinweg. Der Weg dieses Irrtums lässt sich anhand zahlreicher Dokumente der WHO nachvollziehen, aufrufbar mit dem Suchwort Iodine auf deren Website. Wenig findet man hingegen zu Stichwörtern wie Hashimoto und Basedow, den aktuell grassierenden, sehr wahrscheinlich jodbedingten Autoimmunerkrankungen der Schilddrüse und zu anderen Nebenwirkungen der Jodtherapie. Das Problematische an der jodierten Heilslehre ist dabei die Abkehr von dem, was uns evolutionär geprägt hat. Das begrenzte Angebot an Jod ist der natürliche Zustand in weiten Teilen unserer Erde. Höhere Jodgehalte im Boden arider Gebiete mit hoher Verdunstung und Versalzung an der Oberfläche stellen keine idealen Lebensräume dar. Die Schaffung einer pauschal-künstlich jodierten Umwelt, mittels hoch jodierter Lebensmittel aber, hat unzählige Menschen krank gemacht und kann durchaus als Selektionsmechanismus gewertet werden, nicht zuletzt, da Jod Einfluss auf die Fortpflanzungsfähigkeit nimmt. Ob der Begriff der Eugenik dafür zutreffend ist, darüber wird man streiten. Fakt ist aber, dass die Erfolge im Kampf gegen Pocken und Polio die WHO zu einem therapeutischen Sündenfall verleitet haben, der nicht der Einzige blieb. Aus dem Scheitern im Kampf gegen Malaria, tropische Krankheiten und AIDS, dem massenhaften Einsatz von Antibiotika und nicht ausreichend geprüften Impfstoffen gegen Covid-19 wurden und werden nicht die richtigen Lehren gezogen, das Prinzip koste es was es wolle, nicht aufgegeben. Die Interessen von Minderheiten auf Kosten der Mehrheit zu hofieren, ist Teil des aktuellen Zeitgeistes. Eine Mehrheit krank zu machen, um eine Minderheit zu heilen, ist aber nicht nur absurd, sondern ungerecht und grausam. Anstatt dem Größenwahn eines Pandemievertrages zu erliegen, sollte die WHO dort helfen, wo es wirklich Sinn macht. Eine ehrliche Aufarbeitung und Begleitforschung zu laufenden Projekten, auch zur Jodtherapie, wäre dabei ein Schritt in die richtige Richtung. Dabei kann man eine (familien-)anamnesebasierte individuelle Jodprophylaxe kaum ablehnen. Eine pauschale und generelle Zwangsjodierung über Jodsalz und jodhaltige Futtermittelzusätze schon. Beenden wir diesen Wahnsinn! 

 

Dr. Timo Böhme ist Autor des Buches „Chronik und Kritik zur Jodprophylaxe“ und der Initiative „40 Jahre Jodprophylaxe in Deutschland – Kampagne für Transparenz und Antworten“.

www.jodprophylaxe.de

 Offener Brief an die deutschen Journalisten, Pressevertreter und Medien

Ludwigshafen / Trier, den 29. Januar 2024

 

„Es gibt viele Möglichkeiten, der Wahrheit den Rücken zu kehren […] Ich für meinen Teil glaube eher, dass alles möglich wird in einer Gesellschaft, deren Handlungen nicht mehr von der öffentlichen Meinung kontrolliert sind.“
Zitat aus Nachbemerkung zum Buch „Der Tod ist mein Beruf“ von Robert Merle

Sehr geehrte Damen und Herren,

 

im Jahr 2023 wurde die Jodsalzprophylaxe in Deutschland vierzig Jahr alt. Nach ihrer Ausweitung auf die gesamte Bundesrepublik im Jahr 1989 waren alle deutschen Bürger und Menschen, welche sich in Deutschland aufgehalten haben, diesem Großversuch dauerhaft unterworfen. 

 

Trotz mehrfacher Ansprache im Jahr 2023 und davor hat niemand von Ihnen dieses Jubiläum gewürdigt, erwähnt oder öffentlich Fragen zu den Ergebnissen und Auswirkungen der Jodprophylaxe gestellt. Lediglich das österreichische Format Report24.news hat mit einem Gastbeitrag auf das Thema aufmerksam gemacht.

 

Wohl aber haben etliche von Ihnen die Pressemitteilung bzw. sogenannte Informationsinitiative des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft vom 8. September 2023, "Wenn Salz, dann Jodsalz", abgedruckt bzw. veröffentlicht, ganz offensichtlich ohne zu den Hintergründen dieser Initiative bzw. der Jodsalzprophylaxe zu recherchieren und deren Ergebnisse zu hinterfragen.

 

Diese beachtenswerte journalistische Nichtleistung ist nicht nur frappierend nachlässig und verantwortungslos, sie wirft leider auch erneut die Frage auf, ob der deutsche Journalismus seiner Rolle als Kontrolle der Macht und Mächtigen in diesem Land, hier exemplarisch genannt der Exekutive BMEL bzw. der sie treibenden Kraft und Defacto-Exekutive Arbeitskreis Jodmangel e.V., nachkommt.

 

Die Unterzeichner dieses offenen Briefes äußern hiermit die Hoffnung, dass das Jahr 2024 somit eine Wende bringt und Sie die Ignoranz zum Thema aufgeben und aus der Mauer des Schweigens heraustreten, welche Legislativen, Exekutiven und mächtige Lobbyverbände und Defacto-Exekutiven wie der Arbeitskreis Jodmangel e.V. und die Deutsche Gesellschaft für Ernährung e.V. um das Thema Ergebnisse der Jodprophylaxe gebaut haben.

 

Hier noch einmal die wesentlichen Fakten:

 

Seit 40 Jahren wird in Deutschland jodiertes Salz eingesetzt. Die EU ermöglichte mit der Richtlinie 70/524/EWG des Rates zudem den Einsatz von jodierten Futtermittelzusätzen in der Größenordnung eines möglichen Jodtransfers von bis zu 10 mg Jod pro Liter Milch. Die sogenannte Jodprophylaxe in Deutschland besteht damit aus 5 Komponenten

 

1.) Eine nicht gekennzeichnete und nicht quantifizierte, faktische Zwangsjodierung sämtlicher Konsumenten von Lebensmitteln tierischen Ursprungs.                                                                                                                                   

2.) Ein nicht gekennzeichneter Einsatz von jodiertem Salz beim Absatz loser Ware wie z.B. Backwaren und Wurstwaren. 

 

3.) Ein nicht gekennzeichneter Einsatz von jodiertem Salz im Gaststättengewerbe und in der Gemeinschaftsverpflegung. 

 

4.) Ein nur zum Teil gekennzeichneter Einsatz von jodiertem Salz bei der Herstellung verpackter Lebensmittel für den Einzelhandel. 

 

5.) Ein aus Sicht des Verbrauchers freiwilliger Einsatz von jodiertem Speisesalz im Haushalt.

 

Im Zeitraum der gesamtdeutschen Jodprophylaxe ab 1989 ist die Anzahl der Menschen mit medikamentös behandelter Schilddrüsenerkrankung kontinuierlich gestiegen. Sie liegt aktuell bei ca. 20 % der Bevölkerung 

(40 Jahre Jodsalzprophylaxe - soll es einfach so weitergehen?).

 

Seit dem Jahr 2000 wird jährlich der Arzneiverordnungsreport herausgegeben. In den Jahren 2000 bis 2018 stieg dementsprechend die Anzahl der von Apotheken zulasten der gesetzlichen Krankenversicherung abgegebenen Fertigarzneimittel der Subgruppe ATC H03 (Schilddrüsentherapie) in der Bundesrepublik von ca. 16,5 Mio. Packungen auf ca. 27,5 Mio. Packungen (Große Anfrage Drucksache 17/9515). Allerdings liegen keine Daten zur privaten Krankenversicherung vor, die Anzahl liegt in Bezug auf die Gesamtbevölkerung daher um ca. 10% höher!

 

Kommen Sie endlich Ihrer Verantwortung nach!

 

Unterzeichner:

 

Dr. Timo Böhme, 67063 Ludwigshafen am Rhein, Neunkircher Straße 7, Autor des Buches „Chronik und Kritik zur Jodprophylaxe“ und der Initiative „40 Jahre Jodprophylaxe in Deutschland – Kampagne für Transparenz und Antworten“

https://www.jodprophylaxe.de/

 

Deutsche Selbsthilfegruppe der Jodallergiker, Morbus Basedow- und Hyperthyreosekranken, vertreten durch die Sprecherin Dagmar Braunschweig-Pauli M.A., Trier, Autorin u.a. des Buches „Jod-Krank: Der Jahrhundertirrtum“

(die SHG verfügt über mehr als 5000 Originalunterschriften gegen die Zwangsjodierung von Nahrungsmitteln, welche im Zeitraum der Jodprophylaxe gesammelt wurden)

www.jod-kritik.de

 

Klauspeter Bungert, Trier, Autor u.a. des Buches „Fiktive Monologe krebskranker Frauen“

 

Die Gesellschaft der „Mediziner und Wissenschaftler für Gesundheit, Freiheit und Demokratie, e.V.“ (MWGFD) empfiehlt - 40 Jahre Jodprophylaxe in Deutschland - Kampagne für Transparenz und Antworten

Sehr geehrte Damen und Herren,
anbei die Links zur Veröffentlichung des Artikels auf der Webseite des MWGFD unter der Rubrik "Medizinische Informationen".
https://www.mwgfd.org/category/medzinische-informationen/
https://www.mwgfd.org/2023/11/40-jahre-jodsalzprohylaxe-soll-es-einfach-so-weitergehen/ 
 
Ich freue mich besonders, dass die Mediziner und Wissenschaftler meine Ausführungen als wissenschaftsbasiert anerkennen. 
 
Mit freundlichen Grüßen 

Dr. Timo Böhme 

MWGFD empfiehlt den Artikel „40 Jahre Jodsalzprophylaxe – soll es einfach so weitergehen?“, verfasst von dem Agraringenieur Dr. Timo Böhme.

Dr. Böhme, Autor des Buches „Chronik und Kritik zur Jodprophylaxe“ und der Initiative „40 Jahre Jodprophylaxe – Kampagne für Transparenz und Antworten“, sowie Initiator der Petition 40 Jahre Jodprophylaxe in Deutschland – Kampagne für Transparenz und Antworten, problematisiert in dem nachfolgend angehängten Artikel wissenschaftsbasiert die jahrzehntelang in Deutschland durchgeführte Zwangsjodierung der Bevölkerung und zeigt auf, dass, entgegen des gegebenen Versprechens, die Schilddrüsen der Bürger durch die Jodprophylaxe gesund zu machen oder gesund zu erhalten, diese Maßnahme „nicht nur ihr Versprechen nicht eingelöst“ hat, sondern ihre Zeitdauer „eine positive Korrelation mit einer steigenden Anzahl von medikamentös behandelten Schilddrüsenerkrankungen“ aufweist. Er fordert aufgrund dieses erschreckenden Befunds, die verdeckte Zwangsjodierung der Bevölkerung auf jeden Fall einzustellen, und kommt zu dem Schluss, dass, solange nicht bekannt sei, „ob die Jodprophylaxe mehr Schaden als Nutzen angerichtet“ habe, „der Einsatz von Jodsalz nur noch auf freiwilliger Basis erfolgen und die Futtermitteljodierung eingestellt bzw. auf ein für die Tierernährung absolut notwendiges Minimum reduziert werden“ sollte.

Hilf mit

Sie haben Probleme mit Ihrer Schilddrüse und kennen die Ursachen nicht? Vielleicht ist die 
Deutsche Selbsthilfegruppe der Jodallergiker, Morbus Basedow- und Hyperthyreosekranken der richtige Ansprechpartner für Sie, oder die Plattform, auf der Sie sich einbringen und Erfahrungen austauschen möchten.

40 Jahre Jodprophylaxe in Deutschland - Kampagne für Transparenz und Antworten

Unterstützen Sie unsere aktuelle Petition auf openpetition.de/!zjyhy 


 

Seit 40 Jahren wird in Deutschland jodiertes Salz eingesetzt (Arbeitskreis Jodmangel e.V., Köhrle et al. 1998). Die EU ermöglichte mit der Richtlinie 70/524/EWG des Rates zudem den Einsatz von jodierten Futtermittelzusätzen in der Größenordnung von bis zu 10 mg Jod pro Liter Milch (zugelassen waren 40 ppm Jod im Tierfutter was mittels Extrapolation der Ergebnisse von Flachowsky et al. 2014 ca. 10 mg Jod pro Liter Kuhmilch ergibt). Die sogenannte Jodprophylaxe in Deutschland besteht damit aus 5 Komponenten:
 

  1. Eine nicht gekennzeichnete und nicht quantifizierte, faktische Zwangsjodierung sämtlicher Konsumenten von Lebensmitteln tierischen Ursprungs (EU-Richtlinie 70/524/EWG)
  2. Ein nicht gekennzeichneter Einsatz von jodiertem Salz beim Absatz loser Ware wie z.B. Backwaren und Wurstwaren (Zweite Verordnung zur Änderung der Vorschriften über jodiertes Speisesalz 1993)
  3. Ein nicht gekennzeichneter Einsatz von jodiertem Salz im Gaststättengewerbe und in der Gemeinschaftsverpflegung (Zweite Verordnung zur Änderung der Vorschriften über jodiertes Speisesalz 1993)
  4. Ein nur zum Teil gekennzeichneter Einsatz von jodiertem Salz bei der Herstellung verpackter Lebensmittel für den Einzelhandel (EU-Verordnung 1169/2011) 
  5. Ein aus Sicht des Verbrauchers freiwilliger Einsatz von jodiertem Speisesalz im Haushalt.


Eine Statistik zu Anzahl, Art und Entwicklung von Schilddrüsenerkrankungen in Deutschland existiert nicht (Antwort auf Kleine Anfrage im Bundestag Drucksache 19/17062, Antwort auf Kleine Anfrage im Landtag Rheinland-Pfalz Drucksache 17/2750 und persönliche Kommunikation mit dem RKI).

Sehr geehrte Damen und Herren Abgeordnete des Deutschen Bundestages,
Es ist einer freien Gesellschaft und selbst bestimmten Bürgern nicht würdig, einer faktischen Zwangsmaßnahme im Bereich von Ernährung und Gesundheit unterworfen zu werden, welche nicht nachvollziehbar und zum Teil kaum bekannt ist. Die Unterzeichner fordern Sie daher auf, nach 40 Jahren Jodsalzeinsatz in Deutschland und einer Zulassung der Futtermitteljodierung in der EU seit 1970, endlich Transparenz zu Methoden, dem Umfang und den Auswirkungen der Jodprophylaxe zu schaffen. Befragen Sie den Bundesgesundheitsminister und Bundesminister für Ernährung und Landwirtschaft und fordern Sie eine öffentliche Stellungnahme der involvierten Oberbehörden Robert Koch-Institut, Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit, Bundesamt für Risikobewertung und Max Rubner-Institut. Geben Sie sich nicht, wie in der Vergangenheit geschehen, mit oberflächlichen Aussagen zum Einsatz von jodiertem Speisesalz zufrieden. Die Jodprophylaxe umfasst zusätzlich den Einsatz von jodiertem Nitritpökelsalz und vor allem den Einsatz jodhaltiger Futtermittelzusätze. Hinterfragen Sie vor allem auch die Mengen an Jod, welche im Verlauf und der Geschichte der Jodprophylaxe wirklich zur Futtermitteljodierung eingesetzt worden sind und zumindest zulassungsseitig beträchtlich waren. Befragen Sie den Bundesgesundheitsminister zur Anzahl und zahlenmäßigen Entwicklung von Schilddrüsenerkrankungen in Deutschland vor und seit Beginn der Jodprophylaxe und legen sie vor allem Augenmerk auf Autoimmunerkrankungen der Schilddrüse, da diese durch den Jodeinsatz bedingt sein könnten. Schaffen Sie im Rahmen einer öffentlichen Debatte im Bundestag vor allem auch Transparenz zu den möglichen unerwünschten Nebenwirkungen der Jodprophylaxe.

Literatur:

  • Arbeitskreis Jodmangel e.V.: Präsentation
  • EU-Richtlinie 70/524/EWG Zusatzstoffe in der Tierernährung
  • EU-Verordnung Nr. 1169/2011 DES EUROPÄISCHEN PARLAMENTS UND DES RATES vom 25. Oktober 2011 betreffend die Information der Verbraucher über Lebensmittel und zur Änderung der Verordnungen (EG) Nr. 1924/2006 und (EG) Nr. 1925/2006 des Europäischen Parlaments und des Rates und zur Aufhebung der Richtlinie 87/250/EWG der Kommission, der Richtlinie 90/496/EWG des Rates, der Richtlinie 1999/10/EG der Kommission, der Richtlinie 2000/13/EG des Europäischen Parlaments und des Rates, der Richtlinien 2002/67/EG und 2008/5/EG der Kommission und der Verordnung (EG) Nr. 608/2004 der Kommission 
  • Flachowsky et al.: Influencing factors on iodine content of cow milk. Eur J Nutr 53, 2014, Seiten 351–365
  • Köhrle et al.: Mineralstoffe und Spurenelemente. Molekularbiologie - Interaktion mit dem Hormonsystem - Analytik. 12. Jahrestagung der Gesellschaft für Mineralstoffe und Spurenelemente Würzburg 1996. In: Schriftenreihe der Gesellschaft für Mineralstoffe und Spurenelemente e.V., Stuttgart, 1998, Seite 214
  • Zweite Verordnung zur Änderung der Vorschriften über jodiertes Speisesalz (Drucksache 554-93 des Bundesrates)


„Es gibt viele Möglichkeiten, der Wahrheit den Rücken zu kehren […] Ich für meinen Teil glaube eher, dass alles möglich wird in einer Gesellschaft, deren Handlungen nicht mehr von der öffentlichen Meinung kontrolliert sind.“
Zitat aus Nachbemerkung zum Buch „Der Tod ist mein Beruf“ (La Mort est mon métier), Robert Merle, 1. Auflage 1986, Aufbau-Verlag Berlin und Weimar

Begründung

Disclaimer: Die Nachfolgenden Aussagen gehen auf die gesammelten Erfahrungen der Mitglieder der Deutsche Selbsthilfegruppe der Jodallergiker, Morbus Basedow- und Hyperthyreosekranken zurück. Diese Erfahrungen wurden in Gesprächen mit Verwandten, Freunden, Bekannten, Behörden, Institutionen und politischen Vertretern gesammelt. Jedem Leser ist es überlassen, sein eigenes Wissen zur Jodprophylaxe zu prüfen und unsere Erfahrungen zu bestätigen oder auch nicht.

Was wissen Sie über die Jodprophylaxe?

Nicht viel?
Keine Sorge, damit stehen Sie nicht schlechter da als die meisten Menschen in Deutschland. Fragt man einen durchschnittlichen Deutschen zur Jodprophylaxe bekommt man die Antwort:

"Ja, hm, Jodsalz, soll ja gesund sein. Habe ich auch in meiner Küche stehen."
Kaum jemand weiß, dass es sich um das wahrscheinlich größte globale Gesundheitsprojekt aller Zeiten handelt (von der WHO weltweit ausgerollt).
Kaum jemand weiß, wie es funktioniert und welche Mengen an Jod auf welchen Wegen in unsere Lebensmittel kommen.
Kaum jemand weiß, wieviel Jod ein Mensch eigentlich braucht.
Kaum jemand weiß, dass es neben jodiertem Speisesalz auch noch jodiertes Nitritpökelsalz gibt.
Kaum jemand weiß, dass es neben jodierten Salzen auch eine Futtermitteljodierung, also den Zusatz von jodhaltigen Substanzen ins Futter unserer Nutztiere gibt.
Kaum jemand weiß, wie hoch der natürliche Gehalt von Jod in unseren Lebensmitteln einmal war und was natürliche Jodquellen sind.
Kaum jemand weiß, wie hoch die Jodgehalte von jodierten Lebensmitteln heute sind.
Kaum jemand weiß, wie Jodzusätze und Jodsalz deklariert bzw. nicht deklariert werden.
Kaum jemand weiß, wer die Kräfte und Organisationen sind, welche die Jodprophylaxe installiert und durchgesetzt haben.
Niemand kennt die Wirkungen und Nebenwirkungen dieses Projektes.

Das ist eine ziemlich große Menge an Nichtwissen - meinen Sie nicht auch?

In seinem Buch "Chronik und Kritik zur Jodprophylaxe" (tredition Verlag 2020) listet Dr. Timo Böhme nicht nur die entscheidenden Meilensteine der Jodprophylaxe chronologisch auf, sondern berichtet vom greifbaren Unwillen der Politik, bei Ministerien und Oberbehörden, sich mit dem Thema zu befassen oder gar eine öffentliche Debatte zuzulassen. Die Mauer des Schweigens, sowie das Fehlen öffentlicher Transparenz zu den Methoden und Ergebnissen der Jodprophylaxe führt er auf Fehler in der Vergangenheit zurück, welche heute eine Aufarbeitung und sinnhafte Weiterentwicklung der Jodprophylaxe verhindern. In seinem Buch beschreibt er wie zwei eingetragene Vereine, der Arbeitskreis Jodmangel e.V. und die Deutsche Gesellschaft für Ernährung e.V., als Defacto-Exekutive über Bürger und Politik bestimmen.
https://www.facebook.com/profile.php?id=61550726935079

Der Ernährungsmediziner Dr. Max Otto Bruker prophezeite in seinem Buch „Störungen der Schilddrüse“ (Bruker und Gutjahr, dritte Auflage 2000), dass die Jodsalzprophylaxe ein „Heer von Schilddrüsenerkrankungen“ heraufbeschwören würde. Gesundheits- und Ernährungsstudien in Deutschland, sowie der Arzneiverordnungsreport, bestätigen diese Prophezeiung (Böhme, Chronik und Kritik zur Jodprophylaxe 2020). Auch Studien der jüngeren Vergangenheit aus den USA und China sprechen von mehr Schilddrüsen-erkrankungen bzw. einer höheren Mortalität bei hochjodierten Probanden.

Jodstatus und Prävalenz von Schilddrüsenerkrankungen nach Einführung der obligatorischen universellen Salzjodierung für 16 Jahre in China: Eine Querschnittsstudie in 10 Städten, öffentlich zugängliche Datenbank zu Medizinstudien PubMed (https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/). PMID: 27370068

Jodkonzentration im Urin und Mortalität bei Erwachsenen in den USA, öffentlich zugängliche Datenbank zu Medizinstudien PubMed (https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/). PMID: 29882490

Der Kritiker des Arbeitskreises Jodmangel e.V., Dr. med. Gerd Reuther, geht in seinem Buch "Der betrogene Patient" (riva Verlag, 1. Auflage 2017) auf Seiten 38/39 auf die Jodprophylaxe ein. Unter der Überschrift "Empfehlungen ohne Evidenz" kritisiert er die "Eminenz-basierten" Entscheidungen des Arbeitskreises Jodmangel e.V. und die Methodik der Bestimmung von angeblichem Jodmangel. Er geht zudem auf die Tatsache der Überjodierung ein und benennt deren Konsequenzen, welche er u.a. in der zunehmenden Verbreitung von Autoimmunerkrankungen der Schilddrüse sieht.

Die Fachautorin und Sprecherin der Selbsthilfegruppe Dagmar Braunschweig-Pauli erklärt in ihren Büchern „Jodkrank - Der Jahrhundert-Irrtum“ und „Die Jod-Lüge - Das Märchen vom gesunden Jod“ Krankheiten und Irrtümer, welche um die Jodprophylaxe entstanden sind.
https://www.verlagbraunschweigpauli.de/

Die Deutsche Selbsthilfegruppe der Jodallergiker, Morbus Basedow- und Hyperthyreosekranken nimmt den 40igsten Jahrestag der Jodsalzprophylaxe zum Anlass, Politik und Bürger in Deutschland zu einem offenen Dialog über Ergebnisse und Nebenwirkungen der Jodprophylaxe aufzufordern.
https://www.jod-kritik.de/selbsthilfegruppe/